Hurra – es ist geschafft: Zwei Jahre und neun Monate hat der erste Bauabschnitt der großen Umbaumaßnahme des BETHLEHEM Gesundheitszentrums gedauert. Das Bettenhaus ist fertig, der neue Eingangsbereich mit dem neuen Kiosk und der neuen Gastronomie wurden jetzt ihrer Bestimmung übergeben.
Dipl.-Kfm. Thomas Schellhoff, Geschäftsführer des BETHLEHEM Gesundheitszentrums, ließ es sich nicht nehmen, die neuen Betriebsleiter der „Essbar“, Sandra Ritzen und Raymond Lauber, zu begrüßen. Im Laufe des „ersten Arbeitstages“ der neuen Cafeteria strömten die Gäste und Besucher in Scharen in die neuen Räumlichkeiten. Getrieben wurden sie nicht nur von der Neugier, sie ließen es sich auch nicht nehmen, etwas von der neuen Salat- oder Eisbar zu probieren oder bei einer guten Tasse Kaffee die schöne Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.
Mehr Kurse und Seminare, Bewegung, Spiel, Sport und Prävention: Das Bildungs- und Gesundheitszentrum öffnet am Mittwoch, 2. Juni, am Schellerweg 3 seinen neuen Seminarraum. Pastor Christoph Schneider segnet die neuen Räumlichkeiten des BGZ um 11 Uhr ein.
Aktuellen Schätzungen zufolge leidet etwa jeder zehnte Erwachsene in Deutschland unter einer Stuhl- oder Harninkontinenz, wobei die Dunkelziffer erheblich höher vermutet wird. Denn diese Volkserkrankung ist mit einem Tabu behaftet, sodass viele ihr Leiden aus Scham nicht in der Arztpraxis ansprechen.
Neues Stolberger Kooperationsprojekt zielt auf das frühzeitige Erkennen von Überlastungssituationen in Familien. Individuelle Hilfen möglich.
Themen wie Vernachlässigung von Kindern oder Gewalt gegen Kinder haben in den vergangenen Jahren eine große öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Durch Frühwarnsysteme und frühzeitige Hilfestellungen soll der Gefährdung des Kindeswohls vorgebeugt werden. Genau hier setzt das neu entstandene und jetzt vorgestellte Kooperationsprojekt „Familien stützen – Kinder schützen“ des Bethlehem Gesundheitszentrums, des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. Stolberg (SkF) und des Katholischen Vereins für soziale Dienste in Stolberg e.V. (SKM) an.
Seit dem 1.1.2010 heißt es ganz offiziell BETHLEHEM Gesundheitszentrum Stolberg gGmbH.
Die katholische Pfarre St. Lucia ist seit dem 1. Januar 2010 durch den Zusammenschluss von sieben Pfarrgemeinden Großgemeinde in Stolberg. Dies nahm der Kirchenvorstand der Pfarre St. Lucia zum Anlass, das Bethlehem Krankenhaus in eine zeitgemäße Rechtsform und damit in die Eigenständigkeit zu führen. „Für unsere Mitarbeiter und Patienten ändert sich nichts und die handelnden Personen bleiben nahezu die gleichen“, kann der ehemalige Verwaltungsdirektor und jetzige Geschäftsführer Dipl.-Kfm. Thomas Schellhoff alle Befürchtungen vor möglichen Konsequenzen nehmen.
Oberarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Bethlehem Gesundheitszentrum Ansgar Cosler beantwortet Fragen zum Thema.
Frage: Warum ist es so wichtig, dass eine Frau rauchfrei in ihre Schwangerschaft geht?
Ansgar Cosler: Wenn die Mutter aufhört zu rauchen, verbessert sie entscheidend die Startbedingungen ihres Babys. Im Klartext heißt das zum Beispiel, dass das Risiko einer Fehlgeburt verhindert wird. Die Möglichkeit einer Frühgeburt reduziert sich um die Hälfte. Das Baby hat eine größere Chance, normalgewichtig auf die Welt zu kommen und die Lungen des Kindes können sich bis zur Geburt vollständig entwickeln.
Oberarzt des Medizinischen Zentrums versorgt neurologische Patienten im Bethlehem-Krankenhaus. Qualität entspricht der einer Spezialabteilung.
Eine Kooperation zwischen dem Bethlehem-Krankenhaus und dem Medizinischen Zentrum (MZ) macht es möglich: Patienten mit neurologischen Auffälligkeiten können jetzt auch in Stolberg mit den Möglichkeiten einer neurologischen Spezialabteilung versorgt werden. Unter dem Dach der Inneren Abteilung des Bethlehem-Krankenhauses liegt die Diagnostik und Behandlung in der Hand von Dr. med. Ralf Kaminski, leitender Oberarzt der Klinik für Neurologie in Bardenberg. Seit kurzem betreut der Facharzt, weiterhin unter der Leitung seines Würselener Chefarztes Prof. Dr. med. Christoph Kosinski, die Stolberger Patienten vor Ort.
Darmkrebs-Spezialisten bilden Netzwerk „Kompetenz-Netzwerk Kolorektales Karzinom am Bethlehem-Krankenhaus“ vereinigt Fachärzte aus der Region. Ziel ist die optimale Behandlung von Darmkrebs-Patienten.
Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebsform in Deutschland. 70.000 Menschen erkranken daran jährlich in unserem Land. Dennoch ist der bösartige Tumorbefall des Dickdarms oder Mastdarms bei rechtzeitiger Erkennung und speziellen Behandlungen in vielen Fällen heilbar, selbst im fortgeschrittenen Stadium. Um die Heilungschancen ihrer Patienten weiter zu verbessern, haben sich jetzt erfahrene Fachärzte zu dem „Kompetenz-Netzwerk Kolorektales Karzinom“ unter dem Dach der Chirurgischen Abteilung des Bethlehem-Krankenhauses zusammengeschlossen.
Knorpeltransplantation veränderte das Leben von dem damals ersten Transplantationspatienten.
Heinz-Josef Pega aus Jüchen, 54 Jahre alt, war vor 13 Jahren der erste Patient des Bethlehem-Krankenhauses, an dem eine Knorpeltransplantation im Knie durchgeführt wurde. Die Transplantation damals verlief so zufrieden stellend, dass sich Heinz-Josef Pega jetzt dafür entschied, auch das rechte Knie auf diese Weise operieren zu lassen.
An die schlimme Zeit vor 13 Jahren erinnert er sich noch ganz genau. Nach einem schweren Sportunfall suchte er mehrere Krankenhäuser in der Region auf, um sich das lädierte Knie operieren zulassen – doch die Diagnose lautete immer gleich: „Das Knie, bei dem ich mir außerdem durch den Sportunfall alle Bänder gerissen hatte, sollte versteift werden; dazu gäbe es keine Alternative“, so der begeisterte Fußballer. An zukünftigen Sport war gar nicht mehr zu denken.
„Durch einen Zufall habe ich im Fernsehen einen Bericht über die damals neue Operationsmethode im Bethlehem-Krankenhaus gesehen – die Möglichkeit der Knorpeltransplantation“, erzählt Heinz-Josef Pega, „für mich gab es in dieser Situation gar keine Alternative, so dass ich voller Hoffnung und im guten Glauben an den Erfolg einer der ersten Knorpel-Transplantations-Patienten in Deutschland wurde“.
Hochmoderne Ultraschallsonde verfeinert Diagnosemöglichkeiten bei Herzuntersuchung. Speiseröhre bietet den idealen Ausgangspunkt.
Ein Ultraschall des Herzens ist auf die herkömmliche Art und Weise in seinem Ergebnis begrenzt. Stören doch Brustkorb und vor allem Lunge die Bildgebung. Eine spezielle Ultraschallsonde, in die Speiseröhre eingeführt, ermöglicht besonders bei den nach innen liegenden Herzregionen eindeutigere Diagnosen. Bereits seit einigen Jahren wird die so genannte transösophageale Echokardiographie (TEE) im Bethlehem-Krankenhaus durchgeführt. Eine kürzlich angeschaffte TEE-Sonde, auf dem neusten Stand der Medizintechnik, liefert jetzt noch exaktere Bilder bis in die feinsten Strukturen des Herzens.
Seit 1949 liefert der Kölner Adolf Schoppmann hauswirtschaftliche Gebrauchsartikel an das Stolberger Krankenhaus.
„Ich komme immer gern hierhin. Sie gehören seit 60 Jahren zu meinen besten Kunden im Raum Aachen", erwidert Adolf Schoppmann sichtlich gerührt auf die Dankesworte und das Lob über die gute Zusammenarbeit von Seiten der Geschäftsführung und der Einkaufsabteilung des Bethlehem-Krankenhauses. Als Anerkennung für seine stets zuverlässige Versorgung und als Ausdruck der hohen Wertschätzung seiner Person überreichte das Krankenhaus ihm einen mit seiner bevorzugten Weinsorte gefüllten Picknick-Korb.
Chefärztin der Stolberger Frauenklinik informiert Kollegen am 27. Mai über Diagnose und Therapie von Anomalien der Harnorgane beim ungeborenen Kind.
„Anomalien der Harn- und Geschlechtsorgane gehören zu der Gruppe der häufigsten angeborenen Fehlbildungen bei der Entwicklung des Kindes im Mutterleib“, weiß Dr. Gabriele Küpper, Chefärztin der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe am Bethlehem-Krankenhaus. Über die dazugehörige vorgeburtliche Diagnostik und Therapie sowie die Behandlung des Kindes nach der Geburt informiert Dr. Küpper in ihrer nächsten Fortbildungsveranstaltung am Mittwoch, 27. Mai, 17-19.30 Uhr, im Rolandshaus, mit dem Titel „Fehlbildungen und Funktionsstörungen der fetalen Nieren und ableitenden Harnwege“.
Ausstellungseröffnung am Sonntag, 3. Mai, im Bethlehem-Krankenhaus. Neun Künstlerinnen aus der Region stellen insgesamt 60 Werke aus.
Zur Ausstellungseröffnung in der Reihe „Kunst im Bethlehem-Krankenhaus" lädt das Stolberger Krankenhaus am Sonntag, 3. Mai, 11.30 Uhr, vor der Station C2, alle Interessierten herzlich ein. Eröffnet wird die Ausstellung „Farbenfreude = Lebensfreude". Neun Künstlerinnen aus der Region zeigen darin eine Auswahl ihrer unterschiedlichsten Arbeiten.
Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Robert Koch Instituts:
Viren sind überall, wo Menschen sind. Sie können beispielsweise beim Husten, Niesen oder Sprechen ausgestoßen und eingeatmet werden oder an den Händen haften und weitergegeben werden. Erkältungen, Magen-Darm-Infekte, aber auch lebensgefährliche Erkrankungen (wie z.B. Grippe) können durch Viren verursacht werden. Um den Infektionsschutz im Alltag zu verbessern, starten das Robert Koch-Institut (RKI) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit die Aktion "Wir gegen Viren".
Bethlehem-Krankenhaus bietet stationären und ambulanten Patientinnen eine weiterführende Diagnostik in der Schwangerschaft.
Während der Schwangerschaft werden laut Mutterschaftsrichtlinien in bestimmten Abständen drei Ultraschalluntersuchungen vorgenommen. Sie gehören zur Standardvorsorge. Bei Risikoschwangeren wie beispielsweise Patientinnen mit Diabetes mellitus oder Bluthochdruck oder auch bei kindlichen Auffälligkeiten ist eine weiterführende Ultraschalluntersuchung durch einen Spezialisten (Ultraschallausbildung mit besonderer Qualifikation) gefordert. Diese weiterführenden Ultraschalluntersuchungen wie auch Mutterkuchenpunktionen oder Fruchtwasserpunktionen im Rahmen der so genannten Pränataldiagnostik werden jetzt auch im Bethlehem-Krankenhaus angeboten.
Die ausführliche Ultraschall-Untersuchung wird von Prof. Dr. med. Hendrik Jörn durchgeführt, einem der wenigen Spezialisten für Pränataldiagnostik im Raum Aachen.
|