Knorpeltransplantation veränderte das Leben von dem damals ersten Transplantationspatienten.
Heinz-Josef Pega aus Jüchen, 54 Jahre alt, war vor 13 Jahren der erste Patient des Bethlehem-Krankenhauses, an dem eine Knorpeltransplantation im Knie durchgeführt wurde. Die Transplantation damals verlief so zufrieden stellend, dass sich Heinz-Josef Pega jetzt dafür entschied, auch das rechte Knie auf diese Weise operieren zu lassen.
An die schlimme Zeit vor 13 Jahren erinnert er sich noch ganz genau. Nach einem schweren Sportunfall suchte er mehrere Krankenhäuser in der Region auf, um sich das lädierte Knie operieren zulassen – doch die Diagnose lautete immer gleich: „Das Knie, bei dem ich mir außerdem durch den Sportunfall alle Bänder gerissen hatte, sollte versteift werden; dazu gäbe es keine Alternative“, so der begeisterte Fußballer. An zukünftigen Sport war gar nicht mehr zu denken.
„Durch einen Zufall habe ich im Fernsehen einen Bericht über die damals neue Operationsmethode im Bethlehem-Krankenhaus gesehen – die Möglichkeit der Knorpeltransplantation“, erzählt Heinz-Josef Pega, „für mich gab es in dieser Situation gar keine Alternative, so dass ich voller Hoffnung und im guten Glauben an den Erfolg einer der ersten Knorpel-Transplantations-Patienten in Deutschland wurde“.
Hochmoderne Ultraschallsonde verfeinert Diagnosemöglichkeiten bei Herzuntersuchung. Speiseröhre bietet den idealen Ausgangspunkt.
Ein Ultraschall des Herzens ist auf die herkömmliche Art und Weise in seinem Ergebnis begrenzt. Stören doch Brustkorb und vor allem Lunge die Bildgebung. Eine spezielle Ultraschallsonde, in die Speiseröhre eingeführt, ermöglicht besonders bei den nach innen liegenden Herzregionen eindeutigere Diagnosen. Bereits seit einigen Jahren wird die so genannte transösophageale Echokardiographie (TEE) im Bethlehem-Krankenhaus durchgeführt. Eine kürzlich angeschaffte TEE-Sonde, auf dem neusten Stand der Medizintechnik, liefert jetzt noch exaktere Bilder bis in die feinsten Strukturen des Herzens.
Seit 1949 liefert der Kölner Adolf Schoppmann hauswirtschaftliche Gebrauchsartikel an das Stolberger Krankenhaus.
„Ich komme immer gern hierhin. Sie gehören seit 60 Jahren zu meinen besten Kunden im Raum Aachen", erwidert Adolf Schoppmann sichtlich gerührt auf die Dankesworte und das Lob über die gute Zusammenarbeit von Seiten der Geschäftsführung und der Einkaufsabteilung des Bethlehem-Krankenhauses. Als Anerkennung für seine stets zuverlässige Versorgung und als Ausdruck der hohen Wertschätzung seiner Person überreichte das Krankenhaus ihm einen mit seiner bevorzugten Weinsorte gefüllten Picknick-Korb.
Chefärztin der Stolberger Frauenklinik informiert Kollegen am 27. Mai über Diagnose und Therapie von Anomalien der Harnorgane beim ungeborenen Kind.
„Anomalien der Harn- und Geschlechtsorgane gehören zu der Gruppe der häufigsten angeborenen Fehlbildungen bei der Entwicklung des Kindes im Mutterleib“, weiß Dr. Gabriele Küpper, Chefärztin der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe am Bethlehem-Krankenhaus. Über die dazugehörige vorgeburtliche Diagnostik und Therapie sowie die Behandlung des Kindes nach der Geburt informiert Dr. Küpper in ihrer nächsten Fortbildungsveranstaltung am Mittwoch, 27. Mai, 17-19.30 Uhr, im Rolandshaus, mit dem Titel „Fehlbildungen und Funktionsstörungen der fetalen Nieren und ableitenden Harnwege“.
Ausstellungseröffnung am Sonntag, 3. Mai, im Bethlehem-Krankenhaus. Neun Künstlerinnen aus der Region stellen insgesamt 60 Werke aus.
Zur Ausstellungseröffnung in der Reihe „Kunst im Bethlehem-Krankenhaus" lädt das Stolberger Krankenhaus am Sonntag, 3. Mai, 11.30 Uhr, vor der Station C2, alle Interessierten herzlich ein. Eröffnet wird die Ausstellung „Farbenfreude = Lebensfreude". Neun Künstlerinnen aus der Region zeigen darin eine Auswahl ihrer unterschiedlichsten Arbeiten.
Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Robert Koch Instituts:
Viren sind überall, wo Menschen sind. Sie können beispielsweise beim Husten, Niesen oder Sprechen ausgestoßen und eingeatmet werden oder an den Händen haften und weitergegeben werden. Erkältungen, Magen-Darm-Infekte, aber auch lebensgefährliche Erkrankungen (wie z.B. Grippe) können durch Viren verursacht werden. Um den Infektionsschutz im Alltag zu verbessern, starten das Robert Koch-Institut (RKI) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit die Aktion "Wir gegen Viren".
Bethlehem-Krankenhaus bietet stationären und ambulanten Patientinnen eine weiterführende Diagnostik in der Schwangerschaft.
Während der Schwangerschaft werden laut Mutterschaftsrichtlinien in bestimmten Abständen drei Ultraschalluntersuchungen vorgenommen. Sie gehören zur Standardvorsorge. Bei Risikoschwangeren wie beispielsweise Patientinnen mit Diabetes mellitus oder Bluthochdruck oder auch bei kindlichen Auffälligkeiten ist eine weiterführende Ultraschalluntersuchung durch einen Spezialisten (Ultraschallausbildung mit besonderer Qualifikation) gefordert. Diese weiterführenden Ultraschalluntersuchungen wie auch Mutterkuchenpunktionen oder Fruchtwasserpunktionen im Rahmen der so genannten Pränataldiagnostik werden jetzt auch im Bethlehem-Krankenhaus angeboten.
Die ausführliche Ultraschall-Untersuchung wird von Prof. Dr. med. Hendrik Jörn durchgeführt, einem der wenigen Spezialisten für Pränataldiagnostik im Raum Aachen.
Die Physiotherapieschule am Bethlehem-Krankenhaus in Stolberg beginnt zum 01. 10. 2009 mit dem zweiten Ausbildungsjahrgang zum / zur staatlich geprüften Physiotherapeuten / Physiotherapeutin. Wie auch schon im ersten Jahrgang der Fall, orientiert sich der Ausbildungsstandard an den Empfehlungen der Landes NRW, ergänzt das Pflichtpensum der Ausbildung jedoch um weitere rund 1000 Unterrichtsstunden betreutem Lernens. Damit sollen die Schüler-/innen gezielter auf die steigenden Anforderungen der Berufswelt vorbereitet werden, als dies an anderen Instituten möglich ist. Um den Schülern weitere Vorteile gegenüber dem Wettbewerb zu verschaffen, integriert die Schule mehrere Fortbildungs-Zertifikatkurse in die 3jährige Ausbildung, die oftmals Kriterium für einen leichteren Berufseinstieg sind. Zurzeit sind noch wenige freie Ausbildungsplätze verfügbar, weitere Informationen zur Schule und zur Ausbildung finden Sie unter: www.physiotherapieschule.bethlehem.de
Moderne Teilprothesen erhalten die Mobilität des Kniegelenks.
Die Anzahl an Patienten, die ein künstliches Kniegelenk implantieren lassen müssen, steigt von Jahr zu Jahr. Zudem werden die Patienten immer jünger. Arthrose lautet die Diagnose. Ein Übermaß an Belastung (z.B. erhöhtes Körpergewicht), Fehlstellungen der Gelenke, Gelenkentzündungen oder knöcherne Deformierungen durch Knochenerkrankungen können die Ursache für den beeinträchtigenden Gelenkverschleiß sein. Die Arthrose kann alle Bereiche des Kniegelenks befallen haben oder aber sehr häufig nur einzelne Abschnitte des Knies. Durch den Einsatz von modernen Teilprothesen können viele Patienten jetzt wesentlich schonender behandelt werden.
Im Bethlehem-Krankenhaus in Stolberg unterziehen sich 300-350 Patienten jährlich einer Knie-Operation mit Protheseneinsatz. Etwa fünf Prozent der Patienten leiden an einer isolierten innenseitigen (medialen) Gonarthrose. Für diese Patienten steht erfolgreich seit Jahren die Implantation eines medialen Hemischlittens zur Verfügung. Diese Endoprothesen werden minimalinvasiv (Schlüssellochchirurgie), über einen etwa fünf Zentimeter langen Hautschnitt implantiert. Diese Verfahrensweise hat eine deutlich geringere operative Belastung, geringeren postoperativen Blutverlust sowie eine deutlich schnellere Rehabilitation zur Folge.
Bethlehem-Krankenhaus wartet mit topmodernen Narkosegeräten und Patientenüberwachung auf.
„Moderner geht es nicht“, kommentiert Thomas Schellhoff, Verwaltungsdirektor des Bethlehem-Krankenhauses, die neuste Anschaffung des Stolberger Hauses. Acht High-Tech-Narkosegeräte stehen ab sofort dem Team der Anästhesie unter der Leitung von Prof. Dr. Werner Krumholz in den Operationssälen zur Verfügung. Damit spezialisiert sich das Bethlehem-Krankenhaus für besonders schwierige Operationen, wie beispielsweise an älteren Menschen.
Neben einer erstklassigen Überwachung der Herz-Kreislauf-Parameter, einer exakt regelbaren künstlichen Beatmung sowie Narkosemittelzufuhr, bieten die neuen Geräte zusätzliche Monitore, mit denen die Anästhesie-Ärzte weitere Patienteninformationen abrufen können. „Während sich früher das gesamte OP-Team einen Monitor teilen musste, können die Anästhesisten jetzt direkt am Narkosegerät Laborbefunde, Röntgenbilder und andere Informationen einsehen“, erklärt Schellhoff.
Die beiden Stolberger Chefärzte Dr. med. Gabriele Küpper ( Gynäkologie und Geburtshilfe) und Dr. med. Heiner Kentrup ( Kinder- und Jugendmedizin) freuen sich über die Fertigstellung ihres jüngsten Gemeinschaftsprojekts. Auf der neuen Informations-CD dreht es sich ausführlich um das Thema „Geburt im Bethlehem-Krankenhaus“. Dargestellt werden unter anderem die medizinische und pflegerische Versorgung, die räumliche Ausstattung, die verschiedenen Leistungsangebote sowie die Mitarbeiter der beiden Abteilungen.
Münster (ukm). Erstmals ist es Wissenschaftlern gelungen, in einer Studie mit älteren Menschen den Vorteil einer „gehirn-schützenden Diät“ nachzuweisen. Dabei reduzierten die Forscher der Klinik für Neurologie (Direktor: Prof. Dr. Dr. Erich Bernd Ringelstein) am Universitätsklinikum Münster (UKM) bei einem Teil der Studienteilnehmer drei Monate lang die tägliche Nahrungsmenge auf bis zu zwei Drittel der üblichen Kalorienmenge („kalorische Nahrungsrestriktion“). Die Arbeitsgruppe um Privatdozentin Dr. Agnes Flöel konnte dabei erstmals nachweisen, dass die Lernleistung nach kalorischer Restriktion um 20 Prozent gegenüber der Vergleichsgruppe ansteigt. Die Zufuhr mehrfach ungesättigter Fettsäuren ohne gleichzeitige kalorische Restriktion hatte jetzt in der Kürze keinen positiven Effekt.
Die Arbeit wurde nun in der renommierten amerikanischen Zeitschrift PNAS („Proceedings of the National Academy of Sciences“, USA) publiziert. PNAS ist eine der höchstrangigen wissenschaftlichen Zeitschriften weltweit.
Stolberger Geburtsklinik schließt sich weltweiten Initiative zur Förderung des Stillens an. Auszeichnung wird in einem Jahr angestrebt.
Die Bedeutung des Stillens für Mütter und Kinder ist unbestritten. Im Laufe des letzten Jahrhunderts sind jedoch weltweit immer weniger Babys gestillt worden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) haben gemeinsam die „Babyfriendly Hospital Initiative" (BFHI) ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist es, die Rahmenbedingungen für das Stillen zu verbessern und Mütter zum Stillen zu ermutigen. Der Initiative angeschlossen hat sich jetzt das Bethlehem-Krankenhaus. Damit begibt sich das Stolberger Haus, als erstes in Stadt- und Kreis Aachen, auf den Weg zur Auszeichnung als „Babyfreundliches Krankenhaus".
Stolberger Krankenhaus schließt externe Überprüfung bereits zum zweiten Mal erfolgreich ab. Drei Bereiche erhalten gesonderte Auszeichnung.
Als erstes Haus in Deutschland wurde das Bethlehem-Krankenhaus im Jahre 2006 als „Leading Hospital of Germany“ ausgezeichnet. Die Health Innovation Systems Ltd. & Co. KG hat im deutschsprachigen Raum Spitzenmedizin verglichen und im Rahmen gesetzlich vorgegebener Qualitätskriterien (§137 SGB V) und eigener Qualitätskriterien das Bethlehem-Krankenhaus aufgrund seiner hohen Transparenz, Innovationskraft und der hohen Patientenorientierung diese Auszeichnung zugesprochen. Jetzt wurde das Stolberger Haus nochmals begutachtet und konnte seine positiven Ergebnisse der letzten Überprüfung weiter ausbauen.
Pressemitteilung des Caritasverbands für das Bistum Aachen e.V.
Die Diözesan Arbeitsgemeinschaft der katholischen Krankenhäuser im Bistum Aachen begrüßt, dass im Konjunkturpaket II der Bundesregierung beim Investitionsschwerpunkt „Infrastruktur" auch die Krankenhäuser berücksichtigt werden.
„Somit können dringend notwendige Baumaßnahmen die durch den vorherrschenden Investitionsstau des Landes NRW (14,8 Milliarden Euro) seit Jahren fertig in den Schubladen liegen doch noch realisiert werden", hofft Thomas Schellhoff, Vorsitzender der Diözesanen Arbeitsgemeinschaft und Verwaltungsdirektor am Bethlehem-Krankenhaus in Stolberg.
|