Bethlehem-Krankenhaus baut seine Schwerpunkte weiter aus. Prof. Dr. Bläsius erhält Zusatzbezeichnung „Kinderorthopäde".
Neben der fortschreitenden Spezialisierung auf die Behandlung von Krankheiten der Verdauungsorgane sowie von Knorpel- und Knochendefekten, kann das Bethlehem-Krankenhaus jetzt einen weiteren Schritt beim Ausbau seines dritten angestrebten Schwerpunkts verbuchen. Mit dem Abschluss der Zusatzausbildung von Prof. Dr. Klaus Bläsius zum Kinderorthopäden nähert sich das Stolberger Krankenhaus der Rundumversorgung von Mutter und Kind konsequent an.
„Viele Krankheitsbilder treten nur im Wachstumsalter auf wie beispielsweise Skoliose oder eine Durchblutungsstörung des Hüftkopfes. Zudem heilen die Knochen der Kinder wesentlich schneller", nennt der Chefarzt der
Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie einige Besonderheiten der Kinderorthopädie. Prof. Dr. Bläsius konnte bereits im Vorfeld der Zusatzausbildung eine langjährige Erfahrung in der Behandlung von Kindern vorweisen. Zudem forschte er wissenschaftlich auf diesem orthopädischen Spezialgebiet.
Neben der Orthopädie sind auch alle anderen Abteilungen des Bethlehem-Krankenhauses auf die Behandlung von Kindern und Jugendlichen ausgerichtet. Die gastroenterologischen Endoskopien erfolgen im Bereich der Inneren Medizin mit speziellen kindgerechten Geräten. Die Chefärztin der Radiologie ist ausgewiesene Kinderradiologin.
In den 48 Betten der Pädiatrischen Klinik werden jährlich rund 2.500 Kinder und Jugendliche mit einem breiten Spektrum an Krankheiten stationär behandelt. Zur Abteilung gehört eine eigene Intensivstation und eine allgemeine Kinder- und Jugendstation. Die Neonatologie, Behandlung von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen, bildet in Zusammenarbeit mit der Geburtshilfe des Hauses ein so genanntes Perinatalzentrum auf höchstem Level.