Fachärztliche Gemeinschaftspraxis übernimmt ambulante medizinische Versorgung der Stolberger Krebspatienten.
Die Versorgung der Krebspatienten am Bethlehem-Krankenhaus wird weiter intensiviert. Ab Anfang Oktober führt die Hämatologisch-Onkologische Gemeinschaftspraxis aus Würselen mit den Ärzten Dr. med. Christoph Maintz, Matthias Groschek und Dr. med. Christiane Hinske die medizinische Betreuung vor Ort durch. Eigene Behandlungsräume mit Anbindung an das Krankenhaus sind in nächster Zeit geplant.
Bereits seit drei Jahren berät die Facharztpraxis in einer so genannten Konsiliartätigkeit die Stolberger Klinikärzte bei patientenbezogenen Fragestellungen zu onkologischer Diagnostik und Therapie. Jetzt werden die Würselener Onkologen die ambulante medizinische Versorgung der schwer kranken Patienten übernehmen. Ihre Praxis in Würselen bleibt dabei weiterhin bestehen.
„Die Nähe zum Haus erleichtert es, die onkologische Therapie wie geplant in enger Kooperation mit den behandelnden Ärzten des Krankenhauses durchzuführen", so Groschek. Dazu werden den Onkologen vorerst Räumlichkeiten in der Tagesklinik zur Verfügung gestellt. Ab 1. November werden sie dann, bis die Umbaumaßnahmen am Krankenhaus abgeschlossen sind, im Rolandshaus Behandlungsräume beziehen, die eigens für diesen Zweck zurzeit hergerichtet werden.
Verwaltungsdirektor Thomas Schellhoff zeigt sich erwartungsvoll: „Durch die enge Zusammenarbeit mit den drei erfahrenen Fachärzten werden wir die Versorgung unserer onkologischen Patienten qualitativ weiter steigern können." Bereits durch Prof. Dr. Roland Fuchs, der seit März die Betreuung der Krebspatienten übernommen hatte, bekam die Onkologie im Bethlehem-Krankenhaus eine neue Richtung. „Wir sind Herrn Prof. Dr. Fuchs gegenüber sehr dankbar, dass er uns mit seinem Fachwissen und großen Erfahrungsschatz bis zur Realisierung der Kooperationspläne mit den Onkologen aus Würselen zur Seite gestanden hat", erklärt Schellhoff.