Hurra – es ist geschafft: Zwei Jahre und neun Monate hat der erste Bauabschnitt der großen Umbaumaßnahme des BETHLEHEM Gesundheitszentrums gedauert. Das Bettenhaus ist fertig, der neue Eingangsbereich mit dem neuen Kiosk und der neuen Gastronomie wurden jetzt ihrer Bestimmung übergeben.
Dipl.-Kfm. Thomas Schellhoff, Geschäftsführer des BETHLEHEM Gesundheitszentrums, ließ es sich nicht nehmen, die neuen Betriebsleiter der „Essbar“, Sandra Ritzen und Raymond Lauber, zu begrüßen. Im Laufe des „ersten Arbeitstages“ der neuen Cafeteria strömten die Gäste und Besucher in Scharen in die neuen Räumlichkeiten. Getrieben wurden sie nicht nur von der Neugier, sie ließen es sich auch nicht nehmen, etwas von der neuen Salat- oder Eisbar zu probieren oder bei einer guten Tasse Kaffee die schöne Atmosphäre auf sich wirken zu lassen.
Was wurde in den letzten Tagen und Wochen alles geändert? Der alte Holztunnel als Eingang zum Krankenhaus wurde abgebaut, um Platz für den Bau der neuen Liegendanfahrt zu schaffen. Baucontainer wurden versetzt, um den neuen Holztunnel zum neuen Eingangsbereich fertig zu stellen.
Bislang wurden rund acht Millionen Euro verbaut, wie Projektleiter Hans Fräger betonte. Die neue große Cafeteria als Nachfolge des Cafés zum Türmchen ist mit einer Fußbodenheizung ausgestattet. Großen Wert bei der Ausstattung hat man auf eine gemütliche Atmosphäre gelegt, deshalb wurden viele Erdfarben im Bereich von Wänden und Mobiliar verwendet. Der Boden ist in einer Holzoptik gehalten. Auffällige Kronleuchter, energieeffiziente Downlights und Akzentbeleuchtung wurden im Beleuchtungskonzept berücksichtigt – und: Das Wanddisplay mit integrierter LED-Beleuchtung wird per Beamer multimediafähig, „wir werden sämtliche WM-Spiele im Rahmen unserer Öffnungszeiten übertragen“, freute sich Raymond Lauber nach dem Eröffnungsspiel über das zusätzliche Bonbon.
Sandra Ritzen, Raymond Lauber und das „Essbar“-Team freuen sich auf möglichst viele Besucher. Das Angebot ist umfassend, es reicht von Kuchen und Snacks bis hin zu einer Salat- und Eisbar. Das Mittagessen wird aus der Küche des Bethlehem-Krankenhauses angeliefert und auch von eigenen Mitarbeitern der Küche ausgegeben. So konnten die günstigen Mitarbeiterpreise für Mittagessen gehalten werden.
Mit etwas Kontrast zur Wohnzimmer-Atmosphäre der „Essbar“ wurde der neue Eingangsbereich gestaltet. Auch hier finden Holz und warme Farben ihren Platz, insgesamt ist dieser Bereich heller gehalten. Hochwertiger Naturstein ist im Boden verarbeitet; der sich harmonisch zur neuen Gastronomie einfügt.
Annelene Thissen, ehrenamtliche Mitarbeiterin des Hauses Lucia, stattete am Eröffnungstag der neuen „Essbar“ auch einen Besuch ab. Ihre Meinung und erster Eindruck: „Mir gefällt alles sehr gut, die Cafeteria ist schön eingerichtet. Der neue Zugang ist für mich persönlich etwas gewöhnungsbedürftig. Jetzt muss natürlich die Baustelle draußen noch weg. Wenn alles gut schmeckt und die Preise stimmen, dann haben die Leute hier auch viel zu tun – und die Cafeteria wird von allen angenommen.“
Und was passiert mit der ehemaligen Cafeteria im Bereich der Küche? Sie wird im Rahmen der Umbaumaßnahmen zunächst als Bettenzentrale umgebaut.
Für die Besucher des Krankenhauses wird es noch eine kleine Weile dauern, bis der gesamte Zugangsbereich endgültig fertig gestellt ist. Über eine provisorische Wegeleitung wird man zu den Aufzügen geleitet, bis auch die letzten Wände des neuen Eingangsbereichs an ihrer richtigen Stelle stehen.
Jetzt steht der 2. Bauabschnitt an, bei dem eine neue Liegendeinfahrt (Halle für Rettungsfahrzeuge) sowie eine zentrale Notfallambulanz installiert werden. Die Fertigstellung der gesamten Umbaumaßnahme ist für Herbst 2011 vorgesehen. Was glücklicherweise mit der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts wegfällt, ist der schier unerträgliche Lärm der Presslufthammer. „Für unsere Patienten und auch die Mitarbeiter war die zurückliegende Zeit alles andere als schön, jeder musste wirklich viel Geduld bringen“, freut sich Geschäftsführer Schellhoff, dass die Patienten dem Haus trotz dieser unangenehmen Phase die Treue gehalten haben. Positiver Effekt: Nach der Fertigstellung soll, äußerte selbst NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann unlängst bei einem Besuch in Stolberg, das BETHLEHEM Gesundheitszentrum zu den führenden Krankenhäusern in NRW gehören.
Nach den Sommerferien möchten wir mit einem Tag der offenen Tür allen Interessierten die Fortschritte in Architektur und Medizin vorstellen. Darüber berichten wir natürlich!
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