Bethlehem-Krankenhaus wartet mit topmodernen Narkosegeräten und Patientenüberwachung auf.
„Moderner geht es nicht“, kommentiert Thomas Schellhoff, Verwaltungsdirektor des Bethlehem-Krankenhauses, die neuste Anschaffung des Stolberger Hauses. Acht High-Tech-Narkosegeräte stehen ab sofort dem Team der Anästhesie unter der Leitung von Prof. Dr. Werner Krumholz in den Operationssälen zur Verfügung. Damit spezialisiert sich das Bethlehem-Krankenhaus für besonders schwierige Operationen, wie beispielsweise an älteren Menschen.
Neben einer erstklassigen Überwachung der Herz-Kreislauf-Parameter, einer exakt regelbaren künstlichen Beatmung sowie Narkosemittelzufuhr, bieten die neuen Geräte zusätzliche Monitore, mit denen die Anästhesie-Ärzte weitere Patienteninformationen abrufen können. „Während sich früher das gesamte OP-Team einen Monitor teilen musste, können die Anästhesisten jetzt direkt am Narkosegerät Laborbefunde, Röntgenbilder und andere Informationen einsehen“, erklärt Schellhoff.
Doch damit nicht genug. Auch die gesamte Intensivstation erhält im Laufe des Jahres ein hoch modernes und komplett neues Überwachungsmonitoring. Die beiden neuen Gerätesysteme auf der Intensivstation und im Operationssaal sind so konzipiert, dass sie miteinander vernetzt werden können. Einer der vielen Vorteile dieser Vernetzung wäre, dass Ärzte, die sich im Operationssaal befinden, kritische Patienten auf der Intensivstation per „Mausklick“ im Auge behalten können.
Ebenfalls ermöglichen die neuen Geräte den Einstieg in das papierlose Narkoseprotokoll. Alle Daten, die während der Operation anfallen, werden dann automatisch elektronisch erfasst und sind jederzeit und überall abrufbar. Die Anpassung an das System wird noch dieses Jahr abgeschlossen werden. „Eine der wichtigsten Anforderungen ist eine hochqualifizierte Narkose und Nachversorgung, die leider häufig nicht thematisiert wird. Das Zusammenspiel von Operateuren, Narkoseteam und Nachversorgung muss hundertprozentig passen, gerade dann wenn es um komplexe Eingriffe an älteren Menschen geht“, so Schellhoff.